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Mannheim siegt im Kampfspiel

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03.11.2017 | Ingolstadt, Eishockey

Sean Sullivan mit einem Schuss auf das Tor

Sean Sullivan mit einem Schuss auf das Tor

Die Adler Mannheim entführten die drei Punkte aus der Saturn Arena. Der ERC Ingolstadt unterlag den Gästen am Ende eines Kampfspiels mit 0:1.

Erstes Drittel
Nach zwanzig ausgeglichenen Minuten eines unterhaltsamen ersten Drittels stand es 0:0. Der ERC hatte zu Beginn die besseren Chancen, etwa durch Thomas Greilinger (11.). Mannheim festigte seine Defensive mit zunehmender Dritteldauer und setzte auf Gegenstöße nach dem Scheibengewinn in der eigenen Zone. Andrew Desjardins kam in der 13. Minute so zur ersten brandgefährlichen Chance der Gäste, die ERC-Goalie Jochen Reimer jedoch stark parierte. Devin Setoguchi (17.) und Luke Adam (18.) hatten weitere gute Chancen für die Gäste. Kurz vor der Pause hätte Mike Collins aus zentraler Schussbahn die ERC-Führung erzielen müssen – er verzog (19.).

Zweites Drittel
Im zweiten Abschnitt ging Mannheim in Front. Matthias Plachta, unterwöchig schon in der Champions Hockey League zweimal erfolgreich, schoss aus der Halbdistanz, die Scheibe ging abgefälscht unter die Latte ab (24.). Die Führung gab den Gästen Auftrieb, sie waren im Anschluss das bessere Team, ohne jedoch zu glänzen. ERC-Goalie Reimer parierte den Konter Devin Setoguchis (26.) und war auch ansonsten zur Stelle. Der ERC kam, mit Ausnahme von Dennis Swinnens Abschluss am langen Pfosten (27.), erst gegen Drittelende stärker auf, ließ aber selbst eine 3-auf-1-Gelegenheit liegen. Der ERC hätte häufiger einfach direkt den Schuss nehmen sollen.

Drittes Drittel
Zu Beginn des Schlussabschnitts verletzte sich Adler-Verteidiger Carlo Colaiacovo und konnte nicht mehr weiterspielen (42.). Gegen Drittelmitte folgten dann gute Chancen für beide Seiten: Christoph Ullmann verpasste das 2:0, als er an Reimer scheiterte (47.). Im Anschluss hatte Greg Mauldin zweimal beste Einschusschancen, doch Chet Pickard im Adler-Tor zeigte die Schlüsselsaves. Die Panther, die anders als in den vergangenen Spielen nicht einen Überfluss an Chancen hatten, ließen die letzte Großchance ungenutzt: Sean Sullivan verzog von halblinks (58.).

Text: ERC Ingolstadt
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