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Derbysieger über Red Bull

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07.01.2018 | Ingolstadt, Eishockey

Thomas Greilinger schoß den 5:4 Siegtreffer

Thomas Greilinger schoß den 5:4 Siegtreffer

Derbysieg für den ERC Ingolstadt! In einer äußerst unterhaltsamen Partie bezwang Doug Sheddens Mannschaft den EHC Red Bull München mit 5:4 nach Verlängerung. Darin Olver mit drei Treffern und Thomas Greilinger mit dem Siegtor waren die gefeierten Helden in der Saturn Arena.

Erstes Drittel
Der ERC, der ohne den wegen einer Oberkörperverletzung angeschlagenen Kael Mouillierat auskommen musste, ging schnell in Rückstand. Frank Mauer fälschte für die Gäste einen Fernschuss in die Ingolstädter Maschen (3.).
München war das zielstrebigere Team und kam zu einer doppelten Überzahl. Die Panther verteidigten verbissen und hatten Teufelskerl Timo Pielmeier mit zwei guten Paraden gegen Jon Matsumoto zur Stelle (13.).
Der ERC hatte im ersten Abschnitt wenige Gelegenheiten, aber gleich zwei sehr gute durch Greg Mauldin: Erst spitzelte er ein Olver-Zuspiel am linken Pfosten vorbei (10.). Kurz vor der Pause konterte er. Der Ausgleich wäre dann wegen dem klaren Schussplus der Münchner denn auch schmeichelhaft gewesen.

Zweites Drittel
Der ERC drehte auf und drehte die Partie. Darin Olver spielte mit Laurin Braun bei einem 3-auf-1 Doppelpass und schloss ins kurze Eck zum 1:1 (22.). Vier Minuten später brachte David Elsner einen scharfen Pass an den langen Pfosten, wo Thomas Greilinger dann auf Petr Taticek reinlegte – 2:1.
München ist Meister – und diese Abgezocktheit zeigte die Red Bulls kurz nach Spielhälfte. Aus einer ungefährlichen Situation kamen sie zum Ausgleich: Brooks Macek eroberte vor der eigenen Bank die Scheibe, passte vors Tor, wo Keith Aucoin zum 2:2 einschoss.
Der ERC war im Mittelabschnitt jedoch das bessere Team und ging, eine lange doppelte Überzahl war rum (darin ein Pfostenschoss des Münchners Wolf), in einfacher Überzahl in Front. Sean Sullivan verwertete aus dem rechten Bullykreis (38.). 20 Sekunden vor der Pause beinahe der erneute Ausgleich: Macek schob aus einem halben Meter neben das halboffene Tor.

Drittes Drittel
Zwei Fehlerchen der Panther nutzten die Gäste eiskalt aus und drehten die Partie. Jerome Flaake staubte nach Pinizzottos Bauertrick ein (43.) und zwei Minuten später schloss Dominik Kahun ein Anspiel nach einem Forecheckgewinn zum 3:4 in die Maschen.
„Es war toll, dass mein Team dann trotzdem die Köpfe oben behielt und an den Sieg dachte“, sagte Doug Shedden. „Der schnelle Ausgleich hat uns da dann natürlich auch geholfen.“ Erneut war es Olver, der maßgenau ins lange Eck einschoss und auf 4:4 stellte (47.). Die Panther spielten auf die drei Punkte, kamen aber nicht mehr zum Siegtor nach 60 Minuten.

Verlängerung
Thomas Greilinger traf nach traumhaftem Solo zum ERC-Sieg! Es war sein 201. DEL-Treffer im Panther-Trikot, Statistikverliebte wussten es bereits: Sein Tor im Penaltyschießen gegen Augsburg ging ebenfalls in die Wertung ein.
Die Panther sicherten sich den Zusatzpunkt und rückten wieder ein Stück näher an die Top6 heran.
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