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Greilinger machts

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28.01.2018 | Ingolstadt, Eishockey

Die Verlängerung lief, zehn Sekunden waren noch zu spielen. Der ERC Ingolstadt hatte die Scheibe tief in seinem Drittel. Statt dem Penaltyschießen aber schickte Tim Stapleton Thomas Greilinger auf die Reise. Dieser zog in der neutralen Zone los und bezwang sechs Sekunden später Dustin Strahlmeier, den Torwart der Schwenninger Wild Wings. Der ERC sicherte sich somit mehr als verdient den Zusatzpunkt.

Erstes Drittel
Der ERC begann stark und ging in der 4. Minute in Front. Tim Stapleton bediente Kael Mouillierat, der aus kurzer Entfernung einnetzte – 1:0. Die Panther hatten die ein oder andere gute Chance, nachzulegen. Etwa durch Darin Olver im Powerplay (6.) oder Greg Mauldin (16.). Dieser war durch einen schlauen langen Pass Jacob Berglunds auf die Reise geschickt worden, verzog dann aber.
Schwenningen,
eine auf Konter ausgerichtete Mannschaft, kam selten, dann aber durchaus gefährlich. Istvan Bartalis (10.) und Stefano Giliati (20.) kamen nach Forecheckerfolgen zu Abschlüssen.

Zweites Drittel
Wann fällt das zweite Tor der Panther? Der ERC spielte vor den 3544 Zuschauern in der Saturn Arena weiter mit Druck aufs Gästetor und hatte erstklassige Chancen. John Laliberte bediente Brett Olson (21.). Dieser scheiterte wie drei Minuten später umgekehrt Laliberte auf Olson-Zuspiel bei einer Hundertprozentigen. Torwart Dustin Strahlmeier hielt Schwenningen im Spiel.
Erst recht in der 34. Minute, als er mehrere ERC-Chancen vereitelte und einmal Lattenglück genoss. Nach David Elsners Einschuss von links kratzte Strahlmeier die Scheibe von der Linie. Kein Tor, urteilten die Schiedsrichter nach längerem Videostudium. In der 40. Minute hatte der ERC per Traumkonter alles richtiggemacht –nur Greilinger und Elsner verpassten Petr Taticeks Querpass vor dem Tor.

Drittes Drittel
Es kam, wie es kommen musste: Schwenninger gab seine Zurückhaltung auf und beschäftigte ERC-Torwart Timo Pielmeier nun einige Male. Zwei Minuten vor Ende der Partie traf Damien Fleury im Powerplay zum Ausgleich. Ein insgesamt schmeichelhafter Punktgewinn für Schwenningen, wie Gästetrainer Pat Cortina auf der Pressekonferenz einräumte.

Verlängerung
In den Extraminuten bestimmte Schwenningen lange Zeit das Geschehen. Doch zehn Sekunden vor Ende schickte Tim Stapleton Thomas Greilinger auf die Reise und dieser nutzte den Alleingang zum 2:1. Der Angreifer hatte bereits das erste Duell der Saison in der 65. Minute entschieden. Der ERC holte zumindest noch den Zusatzpunkt und hat weiter Schlagweite zu den Plätzen vier bis acht.

Text: ERC Ingolstadt
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