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München bleibt ein gutes Pflaster

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19.11.2011 | München, Eishockey

Ian Gordon

Ian Gordon

In einem lange offenem Derby gewann der ERC Ingolstadt letzten Endes verdient mit 3:1 beim EHC München, wobei Ian Gordons Shut-Out erst 32 Sekunden vor Schluss zerstört wurde. Die Tore erzielten Tyler Bouck, Derek Hahn sowie Kris Sparre.

Beim 6. oberbayerischen Derby dauerte es nicht lange, bis die Partie Fahrt aufnahm. Die erste gute Chance hatte David Wrigley, der aber aus dem Slot an Ian Gordon scheiterte (3.). Im Gegenzug kamen die Panther durch Jared Ross gefährlich vor das Tor, wo dieser aber einen scharf gespielten Pass von Kris Sparre nicht verwerten konnte. Es war von Anfang ein ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Die wohl beste Möglichkeit für den EHC gab es in der 7. Minute, als zwei Münchner auf Jeff Likens zustürmten, der Verteidiger des ERC konnte den Querpass von Eric Schneider aber abfangen. Erneut gefährlich wurde es als Ulrich Maurer Stephane Julien auf die Reise schickte, welcher fast frei durch war, aber auch diesmal war Likens als einziger Verteidiger zur Stelle (12.). In der 14. Minute durften sich, nachdem die Gastgeber vorher bereits in Überzahl waren, auch die Schanzer mit einem Mann mehr versuchen. Gute Schüsse von Prestin Ryan und Jeff Likens fanden jedoch nicht ihren Weg ins Tor. Auch nachdem Felix Peterman seine Strafe abgesessen hatte machten die Panther weiter Druck und spielten sich noch weitere Chancen heraus, ein Tor fiel im ersten Durchgang aber nicht mehr.

Der zweite Durchgang begann mit einer Riesenchance für die Panther nach wenigen Sekunden. Jared Ross umkurvte EHC-Goalie Sebastian Elwing, traf dann aus spitzem Winkel aber nur den Pfosten. Danach ebenfalls eine dicke Möglichkeit für München, doch Gordon machte mit einem klasse Save eine Chance von Christian Wichert aus dem Slot zunichte. Doch es waren die Panther die auf die Führung drückten. Erst scheiterte Tyler Bouck bei einem 3-gegen-2 Angriff an Elwing (26.) und nur wenige Sekunden später Ross mit einer Doppelchance: Ein Schuss von Joe Motzko prallte von der Bande ab genau vor das Tor, Ross wartete aber einen Tick zu lange, so dass Elwing noch reagieren konnte. Gleich danach ein weiterer Schuss von Ross, Sebastian Elwing hielt seine Farben jetzt im Spiel. Gerade als die Münchner wieder besser ins Spiel kamen und sich im Drittel des ERC festsetzen schlug der ERC eiskalt zu. Thomas Greilinger und Tyler Bouck starteten ein Konter, der nach schönem Doppelpass mit dem 1:0 durch den Kapitän endete. Zum Ende des Drittel kam es nach einem Haken von Jens Olsson und einem unsportlichen Verhalten von Motzko noch zu 90 Sekunden 4-gegen-4, viel passierte dabei aber nicht mehr.

Im Schlussabschnitt passierte erst nicht sehr viel, doch wenn dann waren es die Münchner. Die beste Möglichkeit zum Ausgleich hatte dabei Jason Ulmer, dessen Schuss erwischte Gordon nur zum Teil, so dass der Puck langsam durchrutschte, doch Jakub Ficenec haute die Scheibe aus der Gefahrenzone (45.). Doch wieder fand die Drangphase der Gäste ein jähes Ende, denn in der 48. Minute fälschte Derek Hahn einen Schuss von Rick Girard zum 2:0 ins Tor ab. Nur wenige Minuten später war es dann Kris Sparre, der auf Zuspiel von Jared Ross den Sack zu machte (50.). Auch danach hatten die Panther noch mehrere gute Möglichkeiten um sogar auf 4:0 zu erhöhen, doch unter anderem Michel Périard (53.) und Kris Sparre (55.) vergaben noch gute Möglichkeiten. In doppelter Überzahl gelang dem EHC dann aber doch noch der Ehrentreffer, Jason Ulmer war es, der Ian Gordons Shut-Out kurz vor Ende zunichte machte (60.).

Text: ERC Ingolstadt
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