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Nürnberg Ice-Tigers – ERC Ingolstadt 3:2

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13.12.2010 | Nürnberg, Eishockey

Tyler Bouck am Boden

Tyler Bouck am Boden

Text: Werner Hentschel

Nürnberg 12.12.2010 Auch auswärts klappt es nicht mit den Punkte sammeln. Der ERC Ingolstadt verliert am Ende mit 3:2 Toren. Neben dem mangelhaften Penaltykilling tat auch Schiedsrichter Roland Aumüller sein „Gutes“ dazu. Mit Markus Janka und Jakub Ficenec gibt es dennoch etwas Positives zu vermelden. Janka steht seinem Stammgoalie Ian Gordon in nichts nach und Ficenec wollte ganz und gar nicht als Verlierer vom Eis gehen. Zwar kämpfte der Rest der Mannschaft aufopferungsvoll, dennoch war es unübersichtlich, dass dem Sturm die Durchschlagskraft und ein Thomas Greilinger fehlt.

Panther in Unterzahl zu unkonzentriert
Von Anfang an stand das Spiel beim ERC Ingolstadt unter keinem guten Stern, denn Schiedsrichter Roland Aumüller verhängte zu Beginn der Partie viele Strafzeiten gegen die Panther. Dem dezimierten Team um Trainer Rich Chernomaz gelang es in der 7. Minute nicht, sich auf das Penaltykilling zu konzentrieren und es stand 1:0 für die Ice-Tigers. Die Franken um Torschütze T.J. Kemp brauchten gerade mal 15 Sekunden um aus der Überzahlsituation einen Treffer zu erzielen. Zwei Minuten später das selbe Spielchen. Ein Panther auf der Strafbank, aber dieses Mal dauerte es nur 6 Sekunden, ehe der Puck zum 2:0 in die Maschen von Backup-Goalie Markus Janka einschlug. Torschütze war Clarke Wilm.

Die 4.Reihe
Der Angriff des ERC Ingolstadt lahmte erneut. Die 4.Reihe um die Yougster Walsh, Buzas und Huebscher aber fighteten um jeden Quadratmillimeter Eis und wurden mit dem 2:1 Anschlusstreffer belohnt. Andre Huebscher machte den wichtigen Treffer in der 15.Minute.

2.Drittel – zu Beginn nur zu viert
Auch zu Beginn des 2.Drittels agierten die Panther zunächst nur zu viert und wären beinahe zum nicht unverdienten Ausgleich gekommen. Felix Schütz fing ein Nürnberger Zuspiel ab und lief alleine auf Torhüter Ehelechner zu. Zum Leidwesen der mitgereisten Pantherfans scheiterte er am Goalie der Franken. Allmählich bekamen die Panther das Spiel besser in den Griff, jedoch musste die Chernomaz-Truppe in einer leichten Drangphase einen Rückschlag hinnehmen.

Erneutes Überzahltor der Hausherren
Matt Hussey hakte, Roland Aumüller pfiff und das Powerplay für die Gastgeber war erneut angerichtet. Jeff Likens nahm in der 32.Minute Maß und ließ den Großteil der gut 5500 Zuschauer in der Nürnberger Arena ein drittes Mal jubeln. Janka, der mit einigen Paraden sein Team bislang im Spiel hielt, war erneut chancenlos..

Chernomaz platzte der Kragen
Als Aumüller ein Foul gegen Joe Motzko nicht ahndete, sogar einen unkorrekten Körperangriff von einen Nürnberger gegen den US-Boy übersah, platzte Rich Chernomaz der Kragen und geigte dem Unparteiischen die Meinung. Der Smalltalk zog eine Bankstrafe nach sich. Bob Wren setzte diese aber ohne Folgen ab.

Smalltalk mit angenehmen Folgen
Während Bob Wren noch 15 Sekunden der Strafzeit verbüßte, nahmen die Panther-Cracks das Zepter in die Hand. Zählbarer Erfolg kam letztendlich aus einem Überzahlspiel der Panther heraus. Gleich zwei (!) Ice-Tigers gesellten sich auf der Strafbank. Chernomaz nahm dabei seine Auszeit und die wirkte sich mit dem 3:2 Anschlusstreffer aus. Jakub Ficenec holte seinen Hammer raus und nagelte den Puck in die Maschen. Ein weiterer Treffer wollte den Gästen von der Donau trotz guter Bemühungen nicht mehr gelingen.

Ist der Abwärtstrend zu stoppen?
Bereits am Freitag geht es zu den Hannover Scorpions. Der amtierende Deutsche Meister wird den Panthern die Punkte mit Sicherheit nicht schenken, zumal die Niedersachsen in Ingolstadt am 17.09. mit 7.2 unter die Räder kamen und somit eine offene Rechnung begleichen wollen. Anfangsbully in der TUI-Arena ist um 19:30 Uhr.
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