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Erster Dreier im Oberbayern-Derby

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22.09.2013 | München, Eishockey

Torschütze zum 1:0 Robert Sabolic

Torschütze zum 1:0 Robert Sabolic

Erster Dreier der Saison im Oberbayern-Derby
Mit einer überzeugenden Vorstellung hat der ERC Ingolstadt am Sonntagabend das Gastspiel in der Landeshauptstadt beim EHC Red Bull München hochverdient mit 4:3 gewonnen. Die Tore erzielten Robert Sabolic, Tyler Bouck, Alexander Oblinger sowie Travis Turnbull

Die Panther erwischten einen perfekten Start in die Partie. Gleich mit dem ersten Schuss machte Robert Sabolic in der 2. Spielminute das 1:0. Danach musste Patrick Hager auf die Strafbank und wenig später landete die Scheibe im Ingolstädter Tor. Der Treffer wurde aber nicht gegeben, da es kurz zuvor ein Foul der Gastgeber gab. Die Panther blieben aber auch danach offensiv die aktivere Mannschaft. Umso überraschender war deshalb der Ausgleich durch Andy Wozniewski in der 11. Minute. Am Spielverlauf änderte das jedoch nichts, Jochen Reimer musste auch weiterhin mehrmals eingreifen, wie z.B. gegen Hager in der 17. Minute.

Auch im zweiten Durchgang war weiter der ERC am Drücker. Ein Schuss von Alexander Oblinger ging nur knapp am Tor vorbei (26.). Insbesondere in Überzahl wurden die Gastgeber stellenweise im eigenen Drittel eingeschnürt. Der EHC schlug dann aber erneut aus heiterem Himmel zu, per Gewaltschuss überwand Danny Richmond Panther-Goalie Markus Janka (31.). Doch die Schanzer fanden sofort die richtige Antwort in Form von Kapitän Tyler Bouck, nach schöner Vorarbeit von Derek Hahn und Christoph Gawlik (32.) machte er den Ausgleich. Auch danach hatte der ERC weiter gute Chancen, doch die Führung fiel nicht mehr.

Im Schlussabschnitt blieb es beim gewohnten Bild. Gleich in der 43. Minute verhinderte Reimer mit einer starken Aktion das zweite Tor von Sabolic. Danach hatte der ERCI zwei Überzahlspiele hintereinander und im zweiten Anlauf klappte es endlich mit der Führung – Alexander Oblinger fälschte einen Schuss von Patrick Köppchen ins Tor ab. Danach machten sich die Ingolstädter das Leben selber schwer und mussten 40 Sekunden in doppelter Überzahl überstehen. Kaum wieder komplett erhöhte dann Travis Turnbull nach einem Abpraller auf 4:2. Zweieinhalb Minuten vor Schluss verließ Reimer das Eis zugunsten eines sechsten Feldspielers und fast schien es als würde sich das auszahlen, denn eine gute Minute vor Schluss verkürzte Alexander Barte auf 4:3 und machte es noch einmal eng. Doch die Panther brachten die Führung über die Zeit und treten mit verdienten drei Punkten im Gepäck die Rückreise an.
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