HandballDienstag, 22.02.2011 | Ingolstadt | 3650 Views
Drei Minuten fehlten zum Sieg
Handball Damen 1
HG Ingolstadt – SC Kissing 22:24 (12:9)
Text: Peter Geier
Drei Minuten fehlten zum Sieg gegen Tabellenführer
Den HG Damen fehlte in den entscheidenden letzten Minuten die Cleverness, um die verdienten Punkte gegen den SC Kissing einzufahren. Auch wenn die HGlerinnen sehr enttäuscht waren, da der Sieg zum Greifen nahe war, so können sie stolz auf die gebotene Leistung sein. Die 150 begeisterten Zuschauer sahen ein Spitzenspiel der Landesliga, das diesen Namen auch verdiente. Die HG fand sehr gut ins Spiel und lag nach zehn Minuten bereits mit 6:2 in Front. Die Gästetrainerin zog in dieser Phase bereits die Notbremse für ihr Team und nahm eine frühe Auszeit. Die HG ließ sich dadurch nur kurz aus dem Rhythmus bringen und konnte mit einer 12:9 Führung in die Pause gehen.
In Durchgang zwei kämpfte sich der Tabellenführer kontinuierlich heran, um schließlich auf 16:16 auszugleichen. In der Folge gelang es keinem Team sich entscheidend abzusetzen. Das Spiel steuerte zielstrebig auf die dramatische Schlussphase zu. In den letzten Minuten packten die Gäste ihre gesamte Cleverness aus. Während Marina Rahm einen 7 Meter unglücklich an den Innenpfosten donnerte, sprang im Gegenzug, ein von HG-Torhüterin Nicky Bittl hervorragend gehaltener Kissinger 7 Meter, genau in die Arme der schnell reagierenden Angreiferin, die den 21:20 Vorsprung erzielte. Noch gab sich die HG nicht geschlagen. Mel Pöschmann und Lisa Günther sorgten drei Minuten vor dem Ende für die 22:21 Führung. In den entscheidenden letzten 180 Sekunden waren die Spielerinnen des Tabellenführers gedanklich schneller und trafen immer die richtige Entscheidung. Beim Stand von 22:23 hatte die HG noch mal die Chance zum Ausgleich. Eva Binner scheiterte mit einem Rückraumwurf jedoch an der Kissinger Torhüterin.
Auch wenn die HG die zwei Punkte gerne behalten hätte, so war das Spiel eine Werbung für den Damen-Handball in Ingolstadt und für die HG bleibt die Erkenntnis, dass sie mit dem designierten Oberliga-Aufsteiger mehr als mithalten konnte.
HG Ingolstadt – SC Kissing 22:24 (12:9)
Text: Peter Geier
Drei Minuten fehlten zum Sieg gegen Tabellenführer
Den HG Damen fehlte in den entscheidenden letzten Minuten die Cleverness, um die verdienten Punkte gegen den SC Kissing einzufahren. Auch wenn die HGlerinnen sehr enttäuscht waren, da der Sieg zum Greifen nahe war, so können sie stolz auf die gebotene Leistung sein. Die 150 begeisterten Zuschauer sahen ein Spitzenspiel der Landesliga, das diesen Namen auch verdiente. Die HG fand sehr gut ins Spiel und lag nach zehn Minuten bereits mit 6:2 in Front. Die Gästetrainerin zog in dieser Phase bereits die Notbremse für ihr Team und nahm eine frühe Auszeit. Die HG ließ sich dadurch nur kurz aus dem Rhythmus bringen und konnte mit einer 12:9 Führung in die Pause gehen.
In Durchgang zwei kämpfte sich der Tabellenführer kontinuierlich heran, um schließlich auf 16:16 auszugleichen. In der Folge gelang es keinem Team sich entscheidend abzusetzen. Das Spiel steuerte zielstrebig auf die dramatische Schlussphase zu. In den letzten Minuten packten die Gäste ihre gesamte Cleverness aus. Während Marina Rahm einen 7 Meter unglücklich an den Innenpfosten donnerte, sprang im Gegenzug, ein von HG-Torhüterin Nicky Bittl hervorragend gehaltener Kissinger 7 Meter, genau in die Arme der schnell reagierenden Angreiferin, die den 21:20 Vorsprung erzielte. Noch gab sich die HG nicht geschlagen. Mel Pöschmann und Lisa Günther sorgten drei Minuten vor dem Ende für die 22:21 Führung. In den entscheidenden letzten 180 Sekunden waren die Spielerinnen des Tabellenführers gedanklich schneller und trafen immer die richtige Entscheidung. Beim Stand von 22:23 hatte die HG noch mal die Chance zum Ausgleich. Eva Binner scheiterte mit einem Rückraumwurf jedoch an der Kissinger Torhüterin.
Auch wenn die HG die zwei Punkte gerne behalten hätte, so war das Spiel eine Werbung für den Damen-Handball in Ingolstadt und für die HG bleibt die Erkenntnis, dass sie mit dem designierten Oberliga-Aufsteiger mehr als mithalten konnte.