EishockeyFreitag, 25.02.2011 | Augsburg | 3463 Views
Sieg im Penaltykrimi
Augsburger Panther - ERC Ingolstadt 1:2 n.P.
Text: ERC Ingolstadt
Auswärtswoche für die Ingolstädter Panther. Am Freitagabend ging es in Augsburg um das vielumkämpfte Pantherduell. Dabei entführten die Panther glücklich zwei Punkte vom Lech.
Zu Beginn tasteten sich beide Teams regelrecht ab, was man von diesem Derby nicht grade gewohnt ist, da es normalerweise gleich zur Sache geht. Danach gewannen die Hausherren etwas Übergewicht und beschäftigten Ian Gordon im Kasten des ERCI mehr als dem lieb war. In der neunten Minute kamen die Oberbayern zwar in den Genuss eines Überzahlspieles, was jedoch eher durchwachsen wirkte. Die Lechstädter hatten weiterhin mehr vom Spiel. Verstärkt wurde das zum Ende des ersten Drittels durch den Unparteiischen Daniel Piechaczek. Mit Michael Waginger, Tim Hambly und Bryce Smith schickte er drei Ingolstädter in Folge auf die Strafbank, wodurch der Gast stetig mit zwei Mann weniger das Drittel beenden musste. Hier zeigte sich jedoch Ian Gordon als Turm in der Schlacht gegen das beste Überzahlteam der Liga. Somit überstand der ERCI das erste Drittel noch unbeschadet.
Mit der zweifachen Unterzahl starteten die Panther auch in den zweiten Abschnitt. Mit Kampfgeist überstanden sie diese Situation und konnten unbeschadet mit voller Stärke weiter agieren. Kurz danach die erste große Chance des ERC Ingolstadt. Völlig überraschend kommt Goalgetter Joe Motzko an die Scheibe, kann diese aber nicht an Leo Conti, der heute für Denis Endras im Tor stand, vorbei schieben. Danach jedoch wieder das gleiche Bild. Der AEV weiter spielbestimmend. Im Zweikampf und am Bullypunkt zeigten sich die Gastgeber einfach überlegen. Ab der Hälfte wurden die Panther langsam offensiver. Stephan Retzer und Thomas Greilinger vergaben beste Möglichkeiten an ihrem ehemaligen Kollegen Leo Conti. Danach boten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch, mit leichte optischen Vorteilen für die Gastgeber. Zum Ende des Drittels, die Panther erneut in Unterzahl, diesmal traf es Matt Hussey, lief Ian Gordon zur Hochform auf. Der Keeper der Ingolstädter rettete seinem Team auf jeden Fall noch das Unentschieden in die zweite Pause.
Wenige Sekunden nach dem Wiederbeginn, die Schanzer wirkten noch gar nicht richtig auf dem Eis, rettete Ian Gordon meisterhaft gegen Sean Bentivoglio. Danach kämpften beide mit offenem Visier. Erst ist es Joe Motzko, der erneut an Leo Conti scheitert, dann konnte sich gleich auf der anderen Seite Ian Gordon gegen die Augsburger Stürmer behaupten. In der 51. Minute gingen die Gastgeber durchaus verdient durch Nathan Smith mit 1:0 in Führung.
Die Augsburger danach drauf und dran das zweite Tor nachzulegen. Begünstigt durch eine Strafzeit in der 52. Spielminute wegen eines Mannes zuviel auf dem Eis, belagerten der AEV den Kasten von Ian Gordon förmlich. In der 55. Spielminute gab es die erste Überzahlmöglichkeit für die Spieler von Rich Chernomaz. In dieser Situation viel ihnen nicht sehr viel ein das Tor von Leo Conti ernsthaft in Gefahr zu bringen. Aber kaum war Augsburg wieder komplett, nahm Thomas Greilinger das Heft in die Hand. Eine Chance von Jakub Ficenec schien bereits verstrichen. Da erzielte "Greile" wie aus dem Nichts den für Ingolstadt glücklichen Ausgleichstreffer.
In der Verlängerung überboten sich beide Teams am Auslassen bester Möglichkeiten und so ging es für den ERCI wie im letzten Spiel gegen München.
Und da hatte Ingolstadt das glücklichere Ende wahrlich für sich. Wyatt Smith "entführte" mit seinem Penalty den zweiten Punkt aus Augsburg.
Text: ERC Ingolstadt
Auswärtswoche für die Ingolstädter Panther. Am Freitagabend ging es in Augsburg um das vielumkämpfte Pantherduell. Dabei entführten die Panther glücklich zwei Punkte vom Lech.
Zu Beginn tasteten sich beide Teams regelrecht ab, was man von diesem Derby nicht grade gewohnt ist, da es normalerweise gleich zur Sache geht. Danach gewannen die Hausherren etwas Übergewicht und beschäftigten Ian Gordon im Kasten des ERCI mehr als dem lieb war. In der neunten Minute kamen die Oberbayern zwar in den Genuss eines Überzahlspieles, was jedoch eher durchwachsen wirkte. Die Lechstädter hatten weiterhin mehr vom Spiel. Verstärkt wurde das zum Ende des ersten Drittels durch den Unparteiischen Daniel Piechaczek. Mit Michael Waginger, Tim Hambly und Bryce Smith schickte er drei Ingolstädter in Folge auf die Strafbank, wodurch der Gast stetig mit zwei Mann weniger das Drittel beenden musste. Hier zeigte sich jedoch Ian Gordon als Turm in der Schlacht gegen das beste Überzahlteam der Liga. Somit überstand der ERCI das erste Drittel noch unbeschadet.
Mit der zweifachen Unterzahl starteten die Panther auch in den zweiten Abschnitt. Mit Kampfgeist überstanden sie diese Situation und konnten unbeschadet mit voller Stärke weiter agieren. Kurz danach die erste große Chance des ERC Ingolstadt. Völlig überraschend kommt Goalgetter Joe Motzko an die Scheibe, kann diese aber nicht an Leo Conti, der heute für Denis Endras im Tor stand, vorbei schieben. Danach jedoch wieder das gleiche Bild. Der AEV weiter spielbestimmend. Im Zweikampf und am Bullypunkt zeigten sich die Gastgeber einfach überlegen. Ab der Hälfte wurden die Panther langsam offensiver. Stephan Retzer und Thomas Greilinger vergaben beste Möglichkeiten an ihrem ehemaligen Kollegen Leo Conti. Danach boten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch, mit leichte optischen Vorteilen für die Gastgeber. Zum Ende des Drittels, die Panther erneut in Unterzahl, diesmal traf es Matt Hussey, lief Ian Gordon zur Hochform auf. Der Keeper der Ingolstädter rettete seinem Team auf jeden Fall noch das Unentschieden in die zweite Pause.
Wenige Sekunden nach dem Wiederbeginn, die Schanzer wirkten noch gar nicht richtig auf dem Eis, rettete Ian Gordon meisterhaft gegen Sean Bentivoglio. Danach kämpften beide mit offenem Visier. Erst ist es Joe Motzko, der erneut an Leo Conti scheitert, dann konnte sich gleich auf der anderen Seite Ian Gordon gegen die Augsburger Stürmer behaupten. In der 51. Minute gingen die Gastgeber durchaus verdient durch Nathan Smith mit 1:0 in Führung.
Die Augsburger danach drauf und dran das zweite Tor nachzulegen. Begünstigt durch eine Strafzeit in der 52. Spielminute wegen eines Mannes zuviel auf dem Eis, belagerten der AEV den Kasten von Ian Gordon förmlich. In der 55. Spielminute gab es die erste Überzahlmöglichkeit für die Spieler von Rich Chernomaz. In dieser Situation viel ihnen nicht sehr viel ein das Tor von Leo Conti ernsthaft in Gefahr zu bringen. Aber kaum war Augsburg wieder komplett, nahm Thomas Greilinger das Heft in die Hand. Eine Chance von Jakub Ficenec schien bereits verstrichen. Da erzielte "Greile" wie aus dem Nichts den für Ingolstadt glücklichen Ausgleichstreffer.
In der Verlängerung überboten sich beide Teams am Auslassen bester Möglichkeiten und so ging es für den ERCI wie im letzten Spiel gegen München.
Und da hatte Ingolstadt das glücklichere Ende wahrlich für sich. Wyatt Smith "entführte" mit seinem Penalty den zweiten Punkt aus Augsburg.